|
Die Gemeinde
Weißbach bei Lofer befindet sich in einer Weitung der Saalachtales
zwischen Saalfelden und Lofer in 666m Seehöhe, umgeben von einem
Kranz schönster Berge; den Ausläufern des Steinernen Meeres, den
Leoganger- und Loferer Steinbergen, den Vorbergen der Reiter Alpen
und der Hochkaltergruppe. Zwischen den Letzteren öffnet der Paß
Hirschbichl (1148) den Zugang in das Berchtesgadener Land.
|
 |
Die Siedlung
ist alt. Die ersten Bauernhöfe fanden schon um 1100
urkundliche Erwähnung. Der Weißbach, der dem Ort den Namen
gab, galt durch viele Jahrhunderte als Gerichtsscheidebach
zwischen dem Pflegegericht Saalfelden und Lofer. Bis zur
Bildung der politischen Gemeinden in der Mitte des 19.
Jahrhunderts stellte er die Gemeindegrenze zwischen Saalfelden
und St. Martin dar. |
|
Im Jahr 1908
wurde aber die ganze Gemeinde Weißbach an St. Martin
angeschlossen. 1940 wurde St. Martinmit Weißbach
der Großgemeinde Lofer einverleibt, von welcher sich 1946 die
Orte St. Martin und Weißbach um die Selbständigkeit bemühten.
Die ist mit Verordnung der Landesregierung mit 12. Oktober
1946 auch geschehen. |
Die Bedeutung
dieser Region wurde in der Folge immer größer und der Pass
Hirschbichl als Verbindung beider Länder spielte auch weiterhin eine
große und wichtige Rolle. Hatte er früher eine wichtige Funktion für
den Salztransport von Bayern nach Tirol und in den Oberpinzgau, so
findet der Hirschbichl heute als Ausflugsziel an der Grenze zu
Bayern und Ausgangspunkt zu vielen Bergtouren.
Drei große
Almgebiete, Kallbrunnalm, Litzlalm und Kammerlingalm, die sich, gut
erschlossen alle im Landschaftsschutzgebiet befinden, bieten Ruhe,
Gastlichkeit und reine Bergluft in unberührter Natur. Dazu kommt die
Seisenbergklamm als eine der schönsten Klammen der Alpen. Sie ist in
nur 5 Gehminuten vom Ort aus erreichbar.
Die kleine
Gemeinde, die seit 1994 Modellgemeinde der Dorf- und Stadterneuerung
ist, hat in den vergangenen Jahren ihre Infrastruktur wesentlich
verbessert. So konnten die
Ortskanalisierung, der Neubau einer Zeugstätte für Feuerwehr und
Bauhof, die Friedhofserweiterung mit Kirchplatz und
Aufbahrungskapelle, der Umbau des Gemeindeamtes mit Schaffung eines
Dorfplatzes und deren Mitte ein Brunnen, sowie die Renovierung des
Volksschulgebäudes realisiert werden. Das 1998 errichtete Teilstück
des Tauernradweges von Saalfelden nach Weißbach brachte die
durchgehende Befahrbarkeit mit dem Fahrrad von Krimml nach Salzburg.
Der Radweg und natürlich viele Begleitmaßnahmen brachten der
Gemeinde 1998 auch die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Gemeinde“.
Im Jahr 2008 ist die Errichtung einer Radwegunterführung geplant,
welche mehr Sicherheit für die Radfahrer bringen soll.
Bei der Aktion
„Energiebewusste Gemeinde“ des Landes übt Weißbach seit Juni
1998 ebenfalls die
Funktion einer Vorbildgemeinde aus. >>
mehr

Weiters pflegt Weißbach mit der
Commune Caderzone in Trentino (Italien) seit Herbst 1991 eine
gut funktionierende Partnerschaft. Im Rahmen unseres 100
Jahrjubiläums der Trachtenmusikkapelle Weißbach im Jahr 2006 sowie
der Freiwilligen Feuerwehr Weißbach im Jahr 2007, besuchten uns die
Musikkapelle Caderzone mit einer Abordnung der Gemeinde, mit denen
wir gemeinsam diese beiden Jubiläen feiern durften.
>> zur Homepage der Commune
Caderzone

"100
Jahre Trachtenmusikkapelle Weißbach im Jahr 2006"
von links:
Bgm. Josef M. Hohenwarter, Vbgm. Mag. Astrid Hohenwarter
und Bürgermeister von Caderzone
Maurizio Polla
Am
22. Juli 2007 wurde der Naturpark Weißbach mit der feierlichen
Prädikatsverleihung von Landesrat Sepp Eisl im Rahmen eines
Festprogramms ganz offiziell eröffnet. Der Naturpark ist nach dem
Naturpark Riedingtal und dem Naturpark Untersberg der dritte im Land
Salzburg. Als geschützter Landschaftsraum, der über Jahrhunderte im
Zusammenspiel von Natur und Mensch geprägt wurde, eignet sich diese
Region besonders zur Erholung und Wissensvermittlung. Mit dem
Eröffnungsfest wurde nun ein weiterer wichtiger Schritt in der
Umsetzung der Naturparkentwicklung gesetzt.
>>
zur
Homepage des Naturparks Weißbach

"Eröffnung Naturpark Weißbach am 22. Juli 2007"
von links:
Bgm. Josef M. Hohenwarter, Gebietsbetreuerin
Mag. Christine Klenovec und
Landesrat Sepp Eisl
Weißbach ist auch
als kleine Gemeinde heute ein lohnenswertes Ausflugsziel geworden
und bietet auch den Urlauber neben Erholung eine Reihe attraktiver
Naturschönheiten. |