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Kurzer geschichtlicher Überblick


Die Gemeinde Weißbach bei Lofer befindet sich in einer Weitung der Saalachtales zwischen Saalfelden und Lofer in 666 m Seehöhe, umgeben von einem Kranz schönster Berge; den Ausläufern des Steinernen Meeres, den Leoganger- und Loferer Steinbergen, der Reiter Alpe und der Hochkaltergruppe. Hier verbindet an der ehemaligen Grenzstation der Paß Hirschbichl (1148) Salzburg und Bayern.

 

Der Ortsname Weißbach wurde 1180 erstmals urkundlich erwähnt, das Gebiet wurde ab ca. 1100 durch Rodung urbar gemacht. Der Weißbach, von dem der Ort seinen Namen bekam, war jahrhundertelang der Gerichtsscheidebach zwischen den Pfleggerichten Saalfelden und Lofer und somit auch die Gemeindegrenze zwischen Saalfelden und St. Martin.

 

 

 

Im Jahr 1908 wurde auch der saalfeldener Anteil von Weißbach in die Nachbargemeinde St. Martin integriert, 1939 wurde St. Martin mit Weißbach der Großgemeinde Lofer angeschlossen.

 

 

 

Nach dem zweiten Weltkrieg im Jahr 1946 versuchten die Gemeinden St. Martin und Weißbach die Selbstständigkeit zu erlangen, was ihnen auch gelang, und so ist Weißbach seit Oktober 1946 eigenständige Gemeinde.

 

 

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Auf Grundlage der Salzburger Gemeindeordnung vom 30. August 1965, LGBl. 1965 Nr.: 63 wurde der Gemeinde Weißbach bei Lofer mit 17. Juli 1969 das abgebildete Wappen verliehen.

 

Die Beschreibung der Verleihungsurkunde: "In blauem Schild ein goldener zwölfendiger Hirsch, ruhend auf einem von silbernen Wellenbalken überzogenen grünen Dreiberg. Hirsch und Berg deuten auf den Pass Hirschbühel hin, der in alter Zeit verkehrsmäßig und wirtschaftlich für das Gemeindegebiet von hoher Bedeutung war, der silberne Wellenbalken entspricht dem Namen der Gemeinde".


Die kleine Gemeinde war von 1994 bis 2006 Modellgemeinde der Dorf- und Stadterneuerung und führte in dieser Zeit viele Verbesserungen der Infrastruktur wie zB Ortskanalisierung, Neubau von Feuerwehrzeugstätte/Gemeindebauhof, Friedhofserweiterung mit Kirchplatz und Aufbahrungskapelle, Umbau des Gemeindeamtes und Renovierung der Volksschule und die Errichtung des Radweges nach Saalfelden durch.

 

 

 

Im Jahr 1998 trat Weißbach dem e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden bei und hat schon einige zukunftsorientierte Energieprojekte umgesetzt.

 

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Ein wichtiger Schritt für die Erhaltung und Gestaltung unserer gewachsenen Kulturlandschaft war die Eröffnung des Naturpark Weißbach im Juli 2007, die Seisenbergklamm als Tor zum Naturpark ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. Weißbach ist seit 2009 ein Bergsteigerdorf des Österreichischen Alpenvereins und hat eine große Anzahl schöner Klettergebiete.

 

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Der Hirschbichlpass hatte früher eine wichtige Funktion für den Salztransport von Bayern nach Tirol und in den Oberpinzgau, heute ist er Ausgangspunkt für Almwanderungen und Bergtouren, und mit dem Almerlebnisbus, der im Sommer zwischen Weißbach und Hintersee in der bayrischen Ramsau verkehrt, bequem erreichbar.

 

Interessieren Sie sich für die Geschichte unseres Ortes, so empfehlen wir Ihnen das im Jahr 2010 erschienene Heimatbuch "Weißbach - Ein Dorf geht seinen Weg" Das Druckwerk umfasst 232 Seiten und ist zum Preis von € 34,00 (exkl. Versand) beim Gemeindeamt Weißbach erhältlich. E-Mail: meldeamt@weissbach.at


 

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